Sepp Puchinger Promenade, 3500 Krems/Stein

30 Minuten – „mehr als genug Zeit“

…für tolle Ruderergometer-Leistungen des Steiner Ruder Clubs

Die Vielfalt des Steiner Ruder Clubs bildeten Heinrich Gaube, Walter Aigner und Georg Mantler bei den 18. internationalen 30-Minuten-Ergometermeisterschaften im bayerischen Starnberg Ende Februar ab:

Ersterer, Gaube, ein „alter Hase“, der seit dem ersten Rennen 1993 Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist, letzterer, Mantler, ein „Jungspund“, der überhaupt seinen aller erste Wettkampf im Rudern angetreten hat und dazwischen der „Kontinuierliche“, Aigner, der sich als Trainer nicht nur für die Leistungen der Vereinsmitglieder verantwortlich zeigt, sondern auch selbst Top-Ergebnisse liefert.

Knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien sind angetreten, um in 30 Minuten möglichst viele Meter am Ruderergometer zurückzulegen. Entstanden ist der Bewerb aus dem Gedanken, dass mit solch einem Wettkampf die Motivation während der Wintersaison für regelmäßiges Training etwas leichter fällt. Die drei gemeinsam angereisten Athleten ließen es sich nicht nehmen, in ihrer jeweiligen Alters- und Gewichtsklasse spannende Indoor-Rennen zu liefern und haben respektable Ergebnisse eingefahren:

30 Minuten Ergometer-Rudern gehören zu den „Spezialitäten“ von Heinrich Gaube, der neben dem Steiner Ruder Club auch Mitglied im Wiener Ruderverein Austria ist, für den er in diesem Fall in der Klasse der 60- bis 64-jährigen Männer angetreten ist. Gaube war seit Beginn der Austragung dieser Meisterschaften mit von der Partie und holte heuer bei insgesamt fünf Startern mit 7879 Metern den 2. Platz.

Ganz im Gegenteil zum Urgestein Gaube war für den 25-jährigen Georg Mantler die 30-Minuten-Ergomeisterschaft überhaupt die erste Ruder-Veranstaltung, bei der er Wettkampfluft schnuppern konnte. Im Bewerb gegen weitere 15 ambitionierte Athleten in der Altersklasse der 19- bis 29-Jährigen sicherte er sich auf Anhieb den mit gut 80 Metern Vorsprung abgesicherten 5. Platz und erzielte erfreuliche 8381 Meter.

Ein denkbar nervenaufreibendes Rennen zwischen vier 50- bis 54-jährigen Leichtgewichts-Männer lieferte Walter Aigner, der seinen seit Jahren bei dieser Veranstaltung angestammten 2. Platz heuer hart gegen einen italienischen Mitbewerber erkämpfen musste. Nach einem regelrechten Kopf-an-Kopf-Rennen hat er tadellos 7901 Metern errudert und schlussendlich mit 60 Metern Vorsprung sein vorgenommenes Ziel definitiv erreicht.

Das Resümee der drei Ruderer: „Es ist ein Wettkampf für Groß, Klein, Alt und Jung jeder Leistungsklasse. Jeder kann sein optimales Rennen fahren und trotz der halbstündigen ‚Qual’ jede Menge Spaß dabei haben!“