Sepp Puchinger Promenade, 3500 Krems/Stein

Bayerische Gemütlichkeit nach einem anstrengenden Rennen

Bereits zum zweiten Mal nahm der Steiner Ruder Club am Inn River Race im bayerischen Passau teil. Heuer in Kooperation mit den Ruderfreunden des Rudervereins Austria, mit denen ein gemeinsamer, leistungsstarker Männer-Doppelachter zusammengestellt wurde.

 

Die 5,5 km lange Strecke am Inn – dieser mündet nur wenige Kilometer weiter am Dreifluss-Eck in die Donau – ist auf Grund der Kraftwerksmauer ähnlich einem Stausee und hat gemeinsam mit ordentlich Schiebewind für ausgezeichnete Bedingungen gesorgt. Die sommerlichen Temperaturen und für Donauverhältnisse vergleichsweise geringe Strömung machten das Rennen dennoch herausfordernd. Als unmittelbarer Konkurrenten des Stein-Austria-Teams gingen der Ruderverein Ister aus Linz mit ihrer eingespielten „Viribus Unitis“-Mannschaft sowie die Renngemeinschaft des Bad Lobensteiner Rudervereins gemeinsam mit dem Ruderclub Mondsee an den Start. Mit nur sechs Zehntel Sekunden Abstand zur Ister belegte der „Steiner Hund“ den zweiten Platz. Walter Aigner, Emil Kiss (AUS), Georg Mantler, Jiri Cerny (AUS), Lukas C. Hadwich (AUS), Paul Grundhammer, Matthias Steiner, Heini Gaube (AUS) am Schlag sowie seine Tochter Katharina Gaube (AUS) am Steuer können stolz auf ihre Leistung sein und haben sich das Bier im traditionellen Festzelt redlich verdient.

Vor dem ganzen Spaß im Doppelachter war aber auch noch ein Rennen im Doppelvierer angesetzt, das nicht unerwähnt bleiben sollte. Das zuvor genannte Team des Achters spaltete sich am Vormittag in ihre Stammvereine Austria und Steiner Ruder Club auf und fuhr die Strecke im gleichen Rennen unmittelbar hintereinander in der gleichen Kategorie – Spannung pur.

Der Steiner Ruder Club konnte sich mit über 20 Sekunden Vorsprung gegen die Austria behaupten – ein respektables Ergebnis für beide Crews. Etwas überrascht waren dann beide Vereine, als bei der Siegerehrung die Renngemeinschaft aus Deggendorfer und Passauer Ruderverein als Erstplatzierte genannt wurden, starteten sie doch nicht gemeinsam mit den beiden österreichischen Booten sondern entgegen des Meldeergebnisses zu einem anderen Zeitpunkt und kamen nur 6 Sekunden vor dem Steiner Ruder Clubs ins Ziel.

Und bei diesen knappen Ergebnissen kann es nur ein Ziel geben: Wir holen uns bestimmt nächstes Jahr den ersten Platz und werden mit dem begehrten Preis – den bayerischen Bierkrügen belohnt.

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