Sepp Puchinger Promenade, 3500 Krems/Stein

Passau – Mondsee – Argonauten-Challenge!

Liebe Ruder-Freunde des Steiner Ruderclubs – kurz: dear rowing stones:

Hier ein „kleiner“ Bericht über unsere „Steiner-Mini-Masters-Mannschaft-Aktivitäten“ seit der Starnberger 30 min Indoor-Regatta!

Am 11.04.2015 fand wie jedes Jahr die Passauer Langstrecken Regatta, genannt Inn-River-Race über knapp mehr als 5 km statt!

Steiner Boote bei der Argonauten Langstrecke 2015
Steiner Boote bei der Argonauten Langstrecke 2015


Da wir – das sind Walter, Kurt, Milan und ich – uns letztes Jahr so tapfer in Passau geschlagen haben, so dass wir gleich mal als Sieger unserer Altersklasse vom Wasser gingen, beschlossen wir heuer den Gegnern das Leben wieder schwer zu machen.
Gesagt getan, am Samstag den 11. April machten wir uns zeitig in der Früh auf den Weg nach Passau, riggerten dort unser schwarzes Geschoss in neuer Rekordzeit auf, gingen aufs Wasser, ruderten zum Start und dann ging es los.
Heuer hat es uns aus irgend einem Grund nicht genügt, dass wir die Schnellsten in unserer Gruppe waren – nein, da unsere beiden direkten Gegner ca 20 – bzw. 40 sec. vor uns starteten, haben wir sie einfach überholt.
Damit war natürlich ein überlegener Sieg in unserer Altersklasse fixiert!
Wir freuten uns, ladeten das Boot wieder auf den Hänger, tranken das ein oder andere Bier, holten uns den Siegespreis (mein gefühltes dreizentausendstes Tonkrügerl) ab und fuhren sehr zufrieden wieder Richtung Heimat.

Der Steiner Masters 4er in Passau
Der Steiner Masters 4er in Passau

Gleich eine Woche später, am 18.04.2015 startete ich mit Walter wieder zeitig in der Früh in Richtung Westen – dieses mal zum Mondsee zur 10 – bzw. 20 km Langstrecken-Regatta.
Walter und ich entschieden uns für die 10 km lange Strecke – nicht weil die vielleicht weniger anstrengend wäre – nein, die ist sogar noch anstrengender, weil man sie natürlich viel heftiger und intensiver rudern muss.
Ich sage mal, für die zwanzig km braucht man einfach nur zäheres Sitzfleisch 😉
Nun denn, als wir in Mondsee angekommen waren, waren Dieter und Renate (die ebenfalls bei den 10 km im Mix-Doppelzweier starteten) schon vor Ort.
So wie schon in Passau machten wir unser Boot startklar, gingen aufs Wasser, wärmten ca. 20 min auf und dann ging es auch schon los.
Walter und ich fuhren einen recht schnellen Start und setzten uns gemeinsam mit drei weiteren Booten klar vor das übrige Feld (weitere 20 Boote)
Der außergewöhnlich starke Mix 2x von Donaubund Wien mit Marko Milodanovic und Gerda Görig setzte sich langsam aber sicher von uns und den anderen beiden Booten aus Seewalchen und Mondsee ab. An dieser Stelle darf ich aber auch erwähnen, dass die Mann – bzw. Frauschaft im Schnitt fast um die Hälfte jünger ist als wir. Auch die beiden anderen reinen Männer-Besetzungen sind um einiges jünger als Walter und ich – vor allem die Mannschaft aus Mondsee.
Aber zurück zum Rennverlauf: Nun, der Mix 2x ruderte vorne weg und wir anderen drei Boote fuhren in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit in Richtung Wendeboje.
Nachdem uns knapp vor der Wende der Mix 2x schon wieder entgegen kam, erreichten Walter und ich ganz knapp hinter Mondsee und Seewalchen die Wende.
Allerdings haben wir wohl die beste Wende die im Rudersport jemals hingelegt wurde absolviert und wir kamen früher aus der Wende wieder heraus als die beiden anderen Boote.
Dann war es nur noch eine Frage des Stehvermögens, wer die fünf Rück-km gegen den Wind besser durchhält.
UND – wer war es ??? — natürlich wir. Wir setzten uns immer mehr von den beiden anderen Booten ab und machten sogar noch ein paar sec. auf den Mix 2x gut.
Letztendlich kamen wir als zweites von 24 Booten ins Ziel und das stimmt uns schon auch sehr zufrieden 🙂
Dieter und Renate kamen übrigens als sehr gute 11. ins Ziel und wurden damit dritt-schnellster Mix 2x – GRATULATION!!
Wie immer, nach Versorgung der Boote ging es mal ins Bierzelt, dann die Siegerehrung und ab nach Hause.

Weitere Zwei Wochen später, nämlich am 02.05.2015 ging die Reise für Walter, Kurt und Milan nach Wien, wo ich zu Hause bin auf sie wartete.
Mit ihnen von der Partie waren auch noch die beiden Junioren Mathias und Max – so genannte rowing shingle 🙂

Der Junge Doppelzweier mit Max und Matthias
Der Junge Doppelzweier mit Max und Matthias

Auf dem Programm stand die Argo-Challenge – eine vier km lange Regatta mit Wende.
Als erste gingen wir vier Oldies auf die Strecke. Bis zur Wende hatten wir Mitwind. Da ca. 20 sec nach uns ein um ca 20 bis 25 Jahre jüngerer 4x von Friesen Wien startete, wurden wir noch vor der Wende von diesen überholt. Nach der Wende gelang es uns aber auch, einen drei Boote vor uns gestarteten Damen-Vierer von den Argonauten zu überholen.
Am Ende wurden wir im 4x in unserer Altersklasse Zweitplatzierte mit 7 sec hinter einer Lia/Pirat-Renngemeinschaft.
Im 2x ging es Walter und mir, trotz dass es der zweite Start war, gar nicht so schlecht.
Es gelang uns am Weg zur Wende ganz gut den Mitwind zu nützen und merkten, eben bei dieser Wende, dass wir schon auf drei bis vier vor uns gestarteten Boote aufgefahren waren. Diese Boote – alles bis auf eines Junioren-Besetzungen – überholten wir dann auch bis zum Ziel.
Bei der Endabrechnung hatten wir – welche Überraschung – den Alleingang in unserer Altersklasse gewonnen.

Heinrich und Walter ausgezeichnet bei den Argonauten 2015
Heinrich und Walter ausgezeichnet bei den Argonauten 2015

Was uns aber trotzdem sehr zufrieden stimmt ist, dass wir von allen an diesem Tag gestarteten 2x – immerhin waren es 32 – die fünft-beste Zeit erreichten 🙂

Bei den Jungen gewann Mathias den Einer in seiner Klasse und im Zweier mit Max wurden sie Zweite!

Schon nächste Woche geht es wieder weiter – es beginnt die Sprint-Saison und diese wird mit der Kuchelauer Sprint-Regatta über 500m eröffnet!
Bericht/e darüber folgen …….

Liebe Grüße aus Wien, Heinrich