Sepp Puchinger Promenade, 3500 Krems/Stein

Start in die neue Regattasaison beim Inn River Race in Passau

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Wie auch schon in den letzten 3 Jahren  eröffneten wir die Regattasaison 2013 mit dem Start beim Inn River Race in Passau. Die Stamm-Mannschaft bestehend aus Heini (Gaube), Werner (Stadler) und Walter (gebildet während der gemeinsamen Zeit beim StRCl) wurde in diesem Jahr mit Gerhard Wolfsberger (Ruderverein Pöchlarn) ergänzt. Da die Witterungsverhältnisse im April leider kein gemeinsames Training im Boot im Vorfeld der Regatta zu ließen, trafen wir uns also mehr oder weniger unvorbereitet am 21.4. in Passau. Wir alle hofften, dass die 6km lange Strecke bis zum Start reichen würde um uns auf einander einzustellen.
Einige wenige Schläge nach dem Ablegen vom Floss reichten um die individuelle Boosteinestellung zu finden, danach ging es mit Heini’s Aufwärmprogramm Richtung Start. Im Startbereich herrschte bereits reges Treiben, wobei es zu einer Fastkollision mit unserem vermeintlich stärksten Konkurrenten (Möve Salzburg mit unserem Vorjahrspartner Harald Müller) kam. Entsprechend unserer Startnummer reihten wir uns hinter dem 4er der Möve in die Startformation der Boote ein und gingen ca. 20 Sekunden nach diesem ins Rennen.

In bereits gewohnter Manier eröffnet Schlagmann Heini mit Schlagzahl 34 das Rennen (etwas hoch denke ich wie jedes Jahr, für eine Langstreckenregatta über 6km). Zügig legen wir den ersten km zurück, noch harmonieren wir nicht 100%, doch das Boot läuft trotzdem schon recht gut. Nach 2 km bemerke ich vom Bug aus Schmeißwasser. Aus dem Augenwinkel sehe ich 2 Boote unmittelbar vor uns, der 4er von Möve und das Boot welches vor der Möve gestartet sein muss. Innerhalb von 20 Schlägen sind wir an beiden Booten dran und überholen beide. Nach weiteren 500m haben wir bereits 3 Bootslängen Vorsprung herausgerudert. Im nun folgendem Abschnitt kann Heine seine langjährige Erfahrung voll ausspielen und steuert perfekt durch die Kurvenkombination. Langsam beginnt es in den Oberschenkeln und der Lunge zu brennen. Im Kurvengetümmel überholen wir 2 weitere Boote und stechen in den letzten Abschnitt der Strecke der über ca. 2km geradewegs ins Ziel führt. Am Beginn der letzten 1000m erhöht Heini die Schlagzahl wieder auf 32. Der mittlerweile eingesetzte Gegenwind läßt mir die Distanz aber um ein Vielfaches länger erscheinen, Muskulatur und Lunge kurz vor dem Kollaps. Kurz vor demZiel überholen wir noch den W4x aus Bregenz, dann sind wir endlich durch – geschafft!
Kurzes Ausrudern – dann anlegen. Zügig ist das Boot abgeriggert und am Hänger verlanden. Nach der Dusche geht’s dann zur Siegerehrung.
Als wir aufgerufen werden und unsere Zeit vermeldet wird ist klar, dass wir unsere Alterklasse klar gewonnen haben aber als MM-D auch die schnellte aller 4er-Zeit in diesem Jahr errudert haben – ein gutes Gefühl!